Auf den Spuren der Jesuiten

Jesuitenkirche Aussenansicht (2)Kreis Paderborn. Die prächtigste Barockkirche in ganz NRW, die Jesuitenkirche in Büren, öffnet am Sonntag, 21. April, für alle Interessierten ihre Pforten.

Um 16.00 Uhr wird ein Gästeführer der Touristik-Gemeinschaft Bürener Land am Eingang der barocken Jesuitenkirche „Maria Immaculata“ alle Gäste und Interessierten in Empfang nehmen. In knapp 45 Minuten wird ein Einblick in die spannende Geschichte der Jesuitenkirche „Maria Immaculata“ gehalten. Im 17. Jahrhundert war es der Edelherr „Moritz von Büren“, der in Erfüllung seines Testamentes von den Jesuiten ein Jesuitenkolleg sowie die barocke Jesuitenkirche „Maria Immaculata“ errichten ließ. Das Jesuitenkolleg ist heute besser bekannt als Mauritius-Gymnasium.

Maßgeblich beteiligt am Aufbau der Barockkirche war der große westfälische Baumeister Johann Conrad Schlaun. Nach der Renovierung 1991 bekam sie den Ruf der schönsten Barock-Kirche Westfalens.

Ab 17.00 Uhr steht dann jedem Besucher die Tür zur Mittelmühle samt Bohrmühle offen. Unter der Leitung des Heimatvereines Büren werden in einer 75-minütigen Führung die einzigartige Geschichte der Mühle sowie die praktischen Vorgänge der alten Steinmühle dargestellt. Bis weit ins 20. Jahrhundert war Büren eine Stadt der Mühlen.

Für die Führungen sind keine Voranmeldungen erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos. Gruppenführungen sind auf Anfrage möglich.
Infos gibt es bei der Touristik-Gemeinschaft Bürener Land e.V., Peter Finke, Tel. 02951 / 970-124 oder im Internet unter www.tourismus-in-bueren.de, info@bueren.de.