Anthropologische und genetische Erkenntnisse zu einem spektakulären Objekt des Mindener Museums

Spektakulärer Fund: Diesem Schädel, als besonderem Exponat, widmet das Mindener Museum einen Vortrag. Foto: Stadt Minden

Minden. Das Mindener Museum lädt alle Interessierten am Montag, 22. Oktober, zu einem Vortrag des Diplom-Biologen Dr. Philipp von Grumbkow (Universität Göttingen) ein. Mehr als vierzig Jahre lang wurde ein menschlicher Schädel in der alten Dauerausstellung des Museums präsentiert, über den nichts weiter bekannt war, als das, was auf einer alten Karteikarte aus den zwanziger Jahren stand: „Schädel, vermutlich Schlacht bei Minden?“ Dank der finanziellen Unterstützung des Mindener Geschichtsvereins war das Museum nun in der Lage, das Objekt mit neusten naturwissenschaftlichen Methoden durch das Institut für Historische Anthropologie der Universität Göttingen untersuchen zu lassen. Erste Ergebnisse und Befunde werden jetzt der breiten Öffentlichkeit durch Philipp von Grumbkow vorgestellt, der an den Untersuchungen des Schädels maßgeblich beteiligt war. Der Vortrag findet um 19.30 Uhr im Werberg-Saal des Mindener Museums statt. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.