800 Quadratmeter Rasen im Gerry Weber Stadion ausgelegt

Es fehlen nur noch ein paar 2 x 1 Meter große Rasenstücke, dann ist der Centre Court-Rasen im GERRY WEBER STADION für die am 08. Juni beginnenden GERRY WEBER OPEN, Deutschlands einziges ATP-Rasentennisturnier, bespielbar. © GERRY WEBER WORLD (HalleWestfalen)

Es fehlen nur noch ein paar 2 x 1 Meter große Rasenstücke, dann ist der Centre Court-Rasen im GERRY WEBER STADION für die am 08. Juni beginnenden GERRY WEBER OPEN, Deutschlands einziges ATP-Rasentennisturnier, bespielbar. © GERRY WEBER WORLD (HalleWestfalen)

HalleWestfalen. >Es grünt, so grün, wenn…..< Greenkeeper Phil Thorn die 800 Quadratmeter Rasen im GERRY WEBER STADION in HalleWestfalen ausgelegt hat. Und dies war in den vergangenen Tagen der Fall, denn angesichts der vom 08. bis 16. Juni stattfindenden 21. GERRY WEBER OPEN musste der Centre Court-Rasen nun von seinem angestammten Platz hinter den sechs Trainingsplätzen an seinen Bestimmungsort gebracht werden. Und aufgrund der Tatsache, dass mit Roger Federer und Rafael Nadal einmal mehr zwei Weltstars bei Deutschlands einzigem ATP-Rasentennisturnier aufschlagen, muss natürlich der Rasen das Nonplusultra sein. 

Bevor jedoch der erste Aufschlag vollzogen wird, ist zunächst der Rasen auszulegen, denn bis dato lagen die 800 Quadratmeter außerhalb des GERRY WEBER STADION. Dort wurde er in gleichgroße Rasenstücke (2 x 1 Meter) geteilt, und anschließend erfolgt mittels Gabelstapler der Transport in die Eventarena. Hier wurden nun 400 Rasenpaletten passgenau wieder zusammengesetzt: In der gleichen Reihenfolge, wie sie zuvor auf dem Außengelände gelegen haben. Jedes einzelne Rasenstück wiegt rund 800 Kilogramm.

„Und wie ist die Rasenqualität?“ wird Phil Thorn immer während seines >Rasenpuzzles< gefragt, denn in der noch verbleibenden Zeit bis zum Turnierauftakt wird der Spielbelag nur noch gärtnerisch kultiviert. Seine Antwort lautet. „Ich bin sehr zufrieden“. Und Turnierdirektor Ralf Weber ergänzt: „Zur Champions Trophy am 09. Juni muss ein exzellent bespielbarer Rasen vorhanden sein.“ Wichtig ist, dass nun die oberste Schicht des Rasens hart wird, sozusagen bis in einer Tiefe von einem Zentimeter. Für dieses Gelingen werden demzufolge auch sämtliche Möglichkeiten genutzt, wie das auf- und zufahrbare Stadiondach und die Heizung.

Zudem wurde vor fünf Jahren eine Rasenbelüftung installiert, um die Feuchtigkeit auf den Grashalmen – bedingt durch die im Stadion existierende Luftfeuchtigkeit – zu minimieren. Dieser >Riesenföhn< besteht aus insgesamt 2.400 Düsen, die parallel zum Spielfeldrand unterhalb der Bandenwerbung sitzen. Zur Entfeuchtung der Luft kommen zwei Kälteanlagen zum Einsatz. Die können zwischen 10.000 und 40.000 Kubikmeter Frischluft pro Stunde auf den Rasen blasen, so dass die Luft getrocknet, gekühlt und nacherwärmt wird, damit die Luftfeuchtigkeit gebunden werden kann. „Wir werden wieder bestmögliche Bedingungen garantieren“, sagt Ralf Weber, „den unsere mit entwickelten technischen Innovationen haben sich auch in Wimbledon empfohlen, als die ihren Centre Court überdacht haben.“