300 Jahre Nachhaltigkeit in der Forstwirtschaft

Lemgo. Einladung an die Lemgoer Bevölkerung zu einem öffentlichen Waldbegang am Freitag, den 16. August 2013 von 17.00 bis ca. 19.00 Uhr am Waldeingang „Döhren“ (B 66 Hamelner Straße/Rieper Berg rechts gegenüber einfahrt Kompostwerk)

Im Jahr 1713 prägte der sächsische Forstmann Hans Carl von Carlowitz in seinem Werk „Sylvikultura Oeconomica“ erstmals den Begriff „Nachhaltigkeit“.

Sein Werk gilt als erste geschlossene Abhandlung über eine nachhaltige Waldwirtschaft und wurde damit Ausgangspunkt einer forstwissenschaftlichen Entwicklung unserer heimischen Wälder. Damit ist das Prinzip der Nachhaltigkeit seit 300 Jahren zentrales und unabdingbares Leitbild der Forstwirtschaft in Deutschland.

Durch diese Handlungsmaxime wurden auch in Lemgo in den vergangenen 2 Jahrhunderten auf forstlich verödeten Flächen z. B. durch Vieheintrieb, wieder stabile Waldgesellschaften geschaffen. Durch qualitative Nachhaltigkeit sind diese Wälder mittlerweile leistungsfähig und  zukunftssicher.

In einem ca. 2-stündigen Rundgang durch den Revierteil „Döhren“ am südlichen Rieper Berg wird die Forstverwaltung ein waldbauliches Schaubild von 200 Jahren nachhaltiger Forstwirtschaft im Lemgoer Stadtwald darstellen. Damals noch eine öde Region, sind am Rieper Berg infolge des Prinzips „Nachhaltigkeit“ heute wertvolle Mischwälder zu sehen. An diesen Beispielen wollen wir Ihnen erfahrbar machen, warum die Nachhaltigkeit auch für uns heute noch immer eine so große Rolle spielt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Die Teilnahme ist kostenlos