10 Jahre Notebook-Café

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Das aktuelle Support-Team des Notebook-Cafés (v. l.): Christian Ritter, Natalia Hildebrand, Axel Vincenz, Hendrik Leißing, Kai Arne Steinwascher, Matthias Stock, Tobias Oetterer, Christine Windhorn, Benjamin Hagemeier und Angelica Maria Manrique Castano

Paderborn. Am 6. September 2002, also vor zehn Jahren, wurde von der damaligen NRW-Wissenschaftsministerin Gabriele Behler an der Universität Paderborn das Notebook-Café offiziell eröffnet. Anfangs wurde es befristet im Rahmen der Initiative „Notebook-University“ des BMBF finanziert, später dann an das Zentrum für Informations- und Medientechnologien (IMT) der Uni angegliedert. Mittlerweile hat sich das Notebook-Café erfolgreich als „die“ IT-Beratungsstelle für Studierende der Hochschule etabliert.

 Bei vielen tausend Fragen und Problemstellungen bekommen Studierende dort jedes Semester Unterstützung bei der Administration von Notebooks, beim Zugang zum Funknetz, beim Umgang mit neuer Software oder bei der Datenrettung. Außerdem werden Fragen zur Sicherheit und zu Systemen der Universität wie PAUL oder koaLA beantwortet. „Wichtig war uns von Anfang an, dass den Studierenden nicht nur von Technikfreaks, sondern von Leuten geholfen wird, die auch die Probleme von IT-Neulingen verstehen. So haben wir mit dem Notebook-Café auf das Konzept ‚Hilfe zur Selbsthilfe‘ gesetzt. Die Mitarbeiter des Notebook-Cafés sind also selbst Studierende“, erläutert Prof. Dr.-Ing. Reinhard Keil, der damals das Notebook-University-Projekt der Universität koordinierte.

 Tobias Oetterer vom IMT, der zurzeit das studentische Team betreut: „Wir versuchen nicht nur das jeweils aktuelle Problem zu lösen, sondern den Studierenden IT-Kompetenzen zu vermitteln, sodass diese beim nächsten Mal oder bei ähnlichen Problemen ihrer Kommilitoninnen und Kommilitonen selbst weiterkommen und eigene Lösungen finden.“ Prof. Dr. Gudrun Oevel, als Leiterin des Zentrums für Informations- und Medientechnologien auch für das Notebook-Café verantwortlich: „Auch wenn der Support zunehmend professionalisiert wurde und heute Standards wie ITIL (IT Infrastructure Library) die Arbeit vereinfachen, so macht die Qualität des Notebook-Cafés weiterhin die Selbstorganisation des hochmotivierten studentischen Teams aus.“

 Über die personelle Unterstützung hinaus stehen in den Räumlichkeiten des Notebook-Cafés, die von der Universitätsbibliothek gestellt werden, studentische Arbeitsplätze mit Strom- und Netzwerkanschluss zur Verfügung. Wenn sich zu Semesterbeginn im Eingangsbereich der Universitätsbibliothek wieder viele Studierende einfinden, die ihr Notebook für das neue Semester fit machen wollen, wird sich erneut zeigen, dass der Support des Notebook-Cafés großen Zuspruch findet.

Foto: Universität Paderborn