„Ab ins Schulmuseum! Pädagogik trifft Geschichte“

(Universität Paderborn, Michael Böhne), v. li.: Laura Gerber, Friederike Emde und Johanna Iben stellen im Rahmen des Projektes ihre Ergebnisse vor.

Paderborn. Seit Dezember 2011 arbeiten Paderborner Lehrerausbildungszentrum (PLAZ), Institut für Erziehungswissenschaften  (beide Universität) und Schulmuseum Paderborn zusammen. Im Sommersemester 2012 ist auf dieser Grundlage das erste Seminar an der Universität durchgeführt worden.Unter Leitung von Imke von Bargen, Institut für Erziehungswissenschaften, wurden in der interdisziplinären Veranstaltung Vorschläge erarbeitet, wie das Schulmuseum Paderborn e. V. verbessert werden könnte. Die 46 Studierenden des erziehungswissenschaftlichen Seminars entwarfen Konzepte und setzten sie in Projekte um. Die Studierenden Julian Bartels, Matthias Tunke und Paul Dobias betonten den Praxisbezug des Projekts und entwarfen für das Schulmuseum eine Facebook-Präsenz: „Wir haben nach einer Möglichkeit gesucht, die Öffentlichkeitswirksamkeit des Schulmuseums zu verbessern. Mit der Internetpräsenz auf Facebook wird das jüngere Publikum angesprochen. Die Verantwortlichen erhalten ein direktes Feedback zu den Inhalten des Museums und man kann sich leicht mit Besuchern und anderen Schulmuseen vernetzen“.

(Universität Paderborn), v. li.: Theresia Schulze-Mengering, Dörte Heners, Paula Heners, Imke von Bargen (Koordinatorin) und Clemens Schäfers (Leiter des Schulmuseums Paderborn).

Weitere Projekte befassen sich mit „Rechnen wie vor 100 Jahren“, mit der Inhaltpräsentation durch Museumskoffer, einer Museumsrallye, der deutsch-israelischen Schriftstellerin Jenny Aloni, einem Flyermodell zur Schulgeschichte oder dem historischen Klassenzimmer. Clemens Schäfers, Leiter des Schulmuseums, sieht die Arbeit mit den Studierenden positiv: „Es wurde gesägt und gehämmert und manchmal konnten wir Ältere auch Tipps beisteuern.“ Er freut sich, dass unterschiedliche wissenschaftliche Zugänge sichtbar werden und bedankt sich bei allen Beteiligten. Die Arbeiten der Studierenden werden in einer Posterausstellung im Foyer der Universitätsbibliothek vorgestellt. Informationen zum Schulmuseum: http://schulmuseum.blogspot.de.